9. August 2010 - 20:00
Nach langer Sommerpause ist die Gedanken sind Blei zurück.
Der Skurrilitätenklub lädt zum großen Sommerfest ein. Mit dabei einige altbekannte und einige neue Gesichter. Lasst euch überraschen.
Eintritt: 3€
RECHT AUF STADT
um sich schnell einen überblick über aktuelle termine, ankündigungen und positionen zum themenkomplex "gentrifizierung in hamburg" zu verschaffen, sind hier die rss-feeds von folgenden seiten aufgelistet:
diese sammlung erhebt keinen anspruch auf vollständigkeit. leider sind aufgrund von technischen beschränkungen nicht alle hamburger projekte auflistbar. eine aktualisierung der sammlung wird viertelstündlich vorgenommen
kontakt: aggrohh@nadir.org
letzte aktualisierung: 03.08.2010 11:45 Uhr
supra-magazin.net | Reclaim Your Viertel
9. August 2010 - 20:00
Nach langer Sommerpause ist die Gedanken sind Blei zurück.
Der Skurrilitätenklub lädt zum großen Sommerfest ein. Mit dabei einige altbekannte und einige neue Gesichter. Lasst euch überraschen.
Eintritt: 3€
CENTRO SOCIALE
supra-magazin.net | Reclaim Your Viertel
30. Juli 2010 - 19:30
Kutscherhäuser, Keller Rechts | Gängeviertel
Caffamacherreihe 28 / Ecke Valentinskamp
Zeiten: 19:30 Uhr / 20 Uhr / 20:30 Uhr
Kurzfilm von Louise Votrubec
Beschreibung:
"ASA Altona Stencil Art" ist ein Portrait-Film über das Hamburger Künstler-Kollektiv ASA. Zum einen dokumentiert der Film die Arbeit und das Zusammensein im Atelier und insbesondere den Entstehungsprozess eines Kunstwerkes; zum anderen wird durch den Film versucht, die Gefühle, die die Protagonisten mit ihrer Schablonen-Grafittis und der Straßenkunst verbinden, zu vermitteln.
Länge: ca. 12:30 min
Ein Interview mit den Altona Stencil Artists gibt´s in der Supra #2 ab Seite 32 zu lesen.
CENTRO SOCIALE
frappant
frappant
Recht auf Stadt
Morgen, am Dienstag den 27. Juli 2010, 22:45 Uhr ARD:
LET'S MAKE MONEY
Dein Geld ist nicht weg - es ist nur woanders!
Sieh Dir an, wo es ist und was es macht!
"Mit "Let's make money" setzt der Österreicher Erwin Wagenhofer seine Globalisierungskritik fort, die mit dem Film "We Feed the World" begann..."
27. July 2010 - 22:45 - 28. July 2010 - 0:30 Germany
supra-magazin.net | Reclaim Your Viertel
Falls es schon in Vergessenheit geraten sein sollte: Auch die alte Esso Tankstelle, zwischen Kastanienallee und Reeperbahn, wird bald dran glauben müssen. Mit ihr auch die angrenzenden Wohnungen und Gewerbeflächen? Der Verkauf an die Bayerische Bau und Immobilien Gruppe verheist nichts Gutes. Die Investoren sprechen von Umstrukturierung, traten bisher jedoch noch nicht mit konkreten Plänen an die Öffentlichkeit. Die Mieter haben sich zu einer Initiative zusammengeschlossen. Infos unter
supra-magazin.net | Reclaim Your Viertel
News über News. Wer gerne über die kurzfristigen Aktionen der Initiative No BNQ informiert werden möchte, darf oben aufs Bildchen klicken und den Anweisungen folgen.
supra-magazin.net | Reclaim Your Viertel
24. Juli 2010 - 22:00
Die skurrile Disco im Hafenklang geht in eine neue Runde. Unterhaltung gibt es von:
DJ's Streit, Ärger & Gewalt (DJ Glücksrad...)
Disco Aerobic
Drunken Haircut
Cocktailbar "Spitze"
Eintritt: 5€
Immer einen Besuch wert.
supra-magazin.net | Reclaim Your Viertel
Hat man da den Zeitpunkt gut gewählt? Mitten im Sommerloch, unbemerkt von der Öffentlichkeit, wurde offenbar beschloßen das Gelände um den Bahnhof Altona zum Vorbehaltsgebiet zu erklären. Vollzogen wird der Schritt nach den Ferien. In Zusammenhang mit der Verlegung des Fernbahnhofs Altona an den Diebsteich, wird ein lukratives Bebauungsgebiet mitten in Altona frei. Obwohl laut offiziellen Angaben ein "familienfreundliches, durchmischtes Quartier" entstehen soll, hat die Stadt mit diesem Schritt einige Fragen aufgeworfen........
Recht auf Stadt
Die Besetzer des seit drei Jahren leerstehenden DGB-Hauses an der Essener Schützenbahn haben nach Druck durch die Immobilienagentur des Gewerkschaftsbundes das Gebäude geräumt. Dabei teilt der DGB in den Vorbereitungen zum Gerechtigkeitsgipfel die breite Kritik an Leerständen. Gerecht geht anders, meint das Netzwerk „Recht auf Stadt“ in einem offenen Brief an den DGB Essen.
Werte Freiräumer in Essen. Werte Mitstreiter. Werte Öffentlichkeit.
Nein, schön geht anders. Das ehemalige Gebäude des DGB-Essen in der dortigen Schützenbahn ist einer dieser Funktionsbauten aus der Mitte des letzten Jahrhunderts, die betonselige Architekten der Einheitsgewerkschaft als letzten Schrei verhökert hatten. 2007 wurde das Gebäude ausgeleert, auch wenn viele Gewerkschafter_innen das weder gut noch nötig fanden. Aber der Kopf setzte sich gegen den Bauch durch und so residiert die abschmelzende Vertretung der Arbeiterklasse seitdem im 9. bis 11. Stock eines dieser gesichtslosen Hochhäuser der Essener Innenstadt. Das alte Haus hat seit drei Jahren weder Kaufinteressenten noch Perspektiven gesehen. Bis jetzt, also bis neulich: Da beendeten Essener Künstler den Leerstand, um über einen neuen Weg im und mit dem Haus nachzudenken und ihn einzuleiten.
Anstatt sich aber über diesen Schritt zu freuen, den viele und auch führende Gewerkschafter in vielen Städten landauf, landab berechtigt unterstützen, schickt der DGB-Essen einen Anwalt mit Räumungsabsichten und droht den Benutzern mit der Polizei. Und das ausgerechnet in dem Jahr wo die Stadt Essen als Kern der Kulturhauptstadt Ruhr die Aufgabe übernommen hat, Kunst und Kultur – auch kritische – zu pflegen und zu hegen und nicht rauszuschmeissen.
Nein, schön geht anders. Und gerecht auch.
Nun ist das Hamburger Netzwerk "Recht auf Stadt" angesichts der prekären Situation von immer mehr Menschen in dieser Stadt vor ein paar Monaten vom hiesigen DGB eingeladen worden, an einem Gerechtigkeitsgipfel für die Hansestadt mitzuschrauben, dessen widerständige Strahlkraft weit über die Metropole Hamburg hinaus leuchten sollte. Die Vertreter von „Recht auf Stadt“ haben mit aller gebotenen Zurückhaltung in den letzten Wochen als kreative Beobachter an einem möglichen Gerechtigkeitsgipfel mitgeredet. Dazu gehört neben einer grundsätzlichen Debatte und Kritik der herrschenden Stadtentwicklungsdebatten auch breite und gemeinsame Ablehnung von Leerstand von überbautem Raum. Das war in den bisherigen Gesprächsrunden spürbarer Konsens.
Und das sollte beileibe nicht bei privaten leerstehenden Wohnungen stehen bleiben. Nicht ohne Grund sind die Menschen aus dem besetzten Gängeviertel in Hamburg Gründungsmitglieder von „Recht auf Stadt“.
Wir fordern den DGB und seine Immobilienvertreter auf, mit den Besetzern über eine Nutzung des Gebäudes zu verhandeln, statt drohen und räumen zu lassen. Wir erwarten außerdem, dass die zeitweiligen Benutzer_innen des Alten Gewerkschaftshauses in Essen nicht Nachteilen finanzieller oder rechtlicher Art ausgesetzt werden, weder durch den DGB selbst noch durch eingespannte Dritte. Ein Gewerkschaftsverbund, der gemeinsam mit sozialen Bewegungen einen "Gerechtigkeitsgipfel" abhalten will und gleichzeitig legitime Anliegen aus diesen Bewegungen mit Räumung bzw. juristischer Verfolgung beantwortet, ist für uns als Partner nicht tragbar."
Nein, schön geht anders. Aber, der DGB hat es hier ja in der Hand, aus der Notlage was zu machen..
Michaela Richter
Gode Wilke
Georg Möller
für das Netzwerk "Recht auf Stadt" im Vorbereitungskreis zum "Gerechtigkeitsgipfel 2010"
Das Netzwerk "Recht auf Stadt" fordert:
• Wir fordern den DGB Hamburg und die anderen Teilnehmer der Vorbereitungsrunde zum Gerechtigkeitsgipfel auf, entsprechenden öffentlichen Druck auf den DGB Essen zu entwickeln, mit den Besetzern über eine Übernahme durch die Besetzer zu verhandeln.
• Wir solidarisieren uns mit den "Freiraum2010"-Besetzern im ehemaligen DGB-Haus an der Schützenbahn in Essen und erwarten von der dortigen Stadt Unterstützung bei der Urbarmachung des Hauses für seine zukünftigen Nutzer. Und zwar schön schnell. Und gründlich.
• Wir erwarten von unseren Kolleg_innen in und rund um den DGB, dass sie verhindern, dass die zeitweiligen Benutzer_innen des Alten Gewerkschaftshauses in Essen irgendwelchen Nachteilen finanzieller oder juristischer Art ausgesetzt werden, weder durch den DGB selbst noch durch eingespannte Dritte. Sonst ist der Hamburger Gerechtigkeitsgipfel für uns nur Tapete.
Freiraum2010 im Web: freiraum2010.de
Hamburg, Hamburg, Hamburg, GermanyRecht auf Stadt
Heute fand die 51. Sitzung des Planungsausschuss im Sitzungsraum des Technischen Rathauses (EG), Jessenstraße 1 statt. Als Tagesordnungspunkt 1 stand der Sachstandsbericht zum Autobahndeckel A7 von Herrn Michael Scheuermann, Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU), Amt für Landes- und Landschaftsplanung, auf dem Programm.
Bemerkenswerterweise handelte der Vortrag praktisch ausschließlich von dem Vorschlag des Hamburger Architekten Sven-Erik Dethlefs, auf dem Autobahndeckel Wohnungen zu bauen und eine emissionsfreie "Gartenstadt Altona" zu errichten.
Gartenstadt Altona nicht gewünschtHerr Scheuermann gab zu, dass eine Bebaubarkeit der Deckelflächen heute technisch durchaus möglich ist. Der Bund als Grundeigentümer ist jedoch nicht bereit, die Autobahnflächen herauszugeben und behält sich für etwaige Notfällte Zugriffsmöglichkeiten vor.
Mit dem Hinweis "wir müssen eigentlich gar nicht weiter darüber reden" tat Herr Scheuermann es aber doch und jonglierte mit Zahlenbeispielen, wie sich die finanzielle Situation darstellen würde, sollte der A7-Deckel bebaut werden. Bei eingeschossiger Bebauung könnten nur 900 Wohneinheiten entstehen. Die resultierenden Grundstückskosten würden demzufolge bei 1.400 EUR je m2 liegen. Möglicherweise kämen noch 600 EUR für weitere Kosten hinzu.
Nach Einschätzung der BSU wäre eine direkte Bebauung des Autobahndeckels wirtschaftlich nicht weiter zu verfolgen. Auch sei Geschosswohnungsbau mit hoher Verdichtung aufgrund städtebaulicher Verträglichkeit hier nicht sinnvoll. Als Beispiel wurde der Imbekstieg herangezogen. Hier befinden sich Häuser bis auf drei Meter an der geplanten Baustelle - unmittelbar "vor der Nase" der Häuser wären mehrgeschossige Wohnungen mit darunter befindelicher Garagenebene sicherlich nicht verträglich. Dies sieht die Planung des Architekten jedoch gar nicht vor: die "Gartenstadt Altona" soll im Bereich des Bahrenfelder Deckels entstehen.
Als Fazit von Herrn Scheuermann ist eine seriöse Diskussion über die Deckelbebauung - unabhängig von der Lage mit dem Eigentümer - nicht ernsthaft zu führen.
Es wurde deutlich, dass die Hamburger Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt kein Interesse hat, diese Option weiter zu verfolgen. Man darf sicherlich bezweifeln, dass Hamburger Behördenvertreter ernsthaft versucht haben, mit dem Bund darüber zu verhandeln.
Von einer Umweltbehörde könnte man erwarten, dass sie sich um europäische Förderprogramme bewirbt, damit Hamburg mit solch ökologische wie auch stadtplanerische Leuchtturm-Projekten eine weltweite Vorreiterrolle einnehmen zu können. Schön, wenn sich anschließend noch Nachhaltigkeits-Expertise exportieren lässt.
Von einer Baubehörde verwundert es nicht, wenn Grundstücke, bei denen der Eigentümer jederzeit vorbeikommen und die Lauben kurzerhand wegräumen kann, als Dauerkleingärten für kleingärtnerische Nutzung vorgesehen werden. Dies zeigt, welchen Stellenwert Ökologie in einer vereinigten Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt besitzt. Die Folgen einer einsetzenden Klimaveränderung mit zunehmend extremen Wetterlagen sind nach diesem langen Winter und extremen Sommer für jederman in Hamburg spürbar.
AutobahnmeistereiAuf Nachfrage betr. der Autobahnmeisterei erteilte Herr Scheuermann einer südlichen Deckelverlängerung bis dicht an den Elbtunnelausgang eine Absage. Aus Kostengründen kann dieser Deckelausbau - unabhängig von einer Verlegung der Autobahnmeisterei - nicht realisiert werden.
Recht auf Stadt
Am vergangenen Samstagnachmittag fand im Wohlerspark ein hedonistischer Kaffeeklatsch unter dem Motto "Wir wollen kein Stück vom Kuchen sondern Torte für alle!" statt.
Mit dieser Aktion wollten die Hedonisten auf die fortschreitende Stadtentwicklung zugunsten der Wirtchaft und der Tourismusindustrie aufmerksam machen. Es ginge darum, städtische Flächen wieder zurückzuerobern. Sie sollten von denen genutzt werden, denen sie gehören, den Bürgern!
frappant
frappant
Hamburg brennt!
21 Die Partycrasher
Recht auf Stadt
Es gibt eine neue Initiative gegen den Abriss der Esso Häuser am Spielbudenplatz! Und für Sonne, gute Laune und Zusammenhalt der Esso-Bewohner und Sympathisanten.
no-bnq
Not In Our Name, Marke Hamburg!
Recht auf Stadt
Das Feuilleton der Süddeutsche Zeitung hat am 12. Juli mit einem Artikel über Not In Our Name, Marke Hamburg aufgemacht. „Warum der Protest gegen Gentrifizierung gerecht ist – aber auch reichlich borniert“ heißt es in der Printausgabe des Kommentars. Der Text hinterlässt uns ein wenig ratlos.
„Es geht um einen Clash der Einkommen und Kulturen, aber es geht schon lange nicht mehr um Arbeiter, die es heute kaum noch gibt, oder um Zuwanderer und Arme, deren Aufstand anders aussehen würde. Die Front verläuft weiter oben: Angeführt von gut vernetzten Künstlern und Aktivisten, verteidigen Freiberufler und Kreative ‘ihr’ Viertel gegen den Zuzug von Rechtsanwälten und Unternehmensberatern.“
Schreibt Unternehmensberater Dr. Jan Füchjohann, der seinen Xing-Account mit der Berufsbezeichnung „Berater / Texter / Creative Management“ offensichtlich eilig gelöscht hat, nachdem Andrej Holm das in seinem Gentrification Blog aufgespießt hat. Der aber gewiss beim Barrikadenkampf dabei wäre, wenn es noch echte Arbeiter gäbe, die was zu verteidigen hätte. Was im übrigen eines der dümmsten Missverständnisse zum Thema Strukturwandel ist: Da kann es im ehemaligen Ostblock, in Asien, China und im globalen Süden noch so wimmeln von Arbeiterinnen und Arbeitern in subprekären Produktions-Verhältnissen, die dem Industriezeitalter zu Marx’ Zeiten zur Ehre gereicht hätten: Nein, unsere postindustrielle Dienstleistungsökonomie hat die Arbeiter abgeschafft! Ein unausrottbarer Dauerbrenner.
Jedenfalls: So ein Quatsch. Natürlich verteidigen nicht „wir“ Kreativen „unser Viertel“ gegen die anderen „Kreativen“, die „mehr Geld“ haben, während wir „mehr Zeit“ haben. Was für eine Kinderei. Füchtjohann will damit punkten, dass er der NIONHH-Initiative und ihren Unterstützer_innen das Bedürfnis nach Distinktionsgewinn unterjubelt. Wir sind demnach auf dem Trip einer „Selbstmarginalisierungsstrategie der Coolness“, so das Berliner Magazin Hate, das F. zitiert. Weshalb wir die „Hartz-IV-Eckkneipe“ und den „türkischen Spätkauf“ brauchen, um eine „Raue Echtheit des Unterschieds“ produzieren zu können. Ach ja, wie man’s macht, macht man’s falsch. Wenn die Künstlerschweine die türkischen und Hartz-IV-Nachbarn links liegen lassen, sind sie ein elitäres Pack, wenn sie sich mit ihnen zu solidarisieren versucht, erst recht:
„Not In Our Name zu rufen, heißt allzu oft, sich selbst aus der Verantwortung zu entlassen. Wer grundsätzlich gegen Aufwertung ist, perpetuiert die Armut. Wer das Neue ablehnt, lehnt auch die Großstadt ab, deren Reiz gerade in ihrem ständigen Wandel liegt. Gebraucht werden nicht nur billige Ateliers und Proberäume, sondern interessantere Pläne für den Wandel als die der gegenwärtigen Investoren.“
Warum sollten wir was gegen „Aufwertung“ haben, wenn damit was anderes bezweckt sein sollte, als die Inwertsetzung des Bodens und die Verdrängung der sprichwörtlichen „vier A’s“ (Arme, Ausländer, Alte, Arbeitslose)? Wie oft müssen wir noch ventilieren, dass wir unsere Rolle als „Kreative“ in Gentrifizierungs- und Aufwertungsprozessen thematisieren, um zu sagen: Die Stadt gehört allen?
Wie gesagt, eigenartiger Text. Die Suada läuft auf einen väterlichen Rat hinaus: „Die Aufgabe der neuen Gentry sollte deshalb erstmal Selbstkritik sein.“ Schlaumeier, wir verraten dir was: Das Manifest ist die Konsequenz einer Selbstkritik. Wir wollten damit aufhören, uns Asche auf’s Haupt zu werfen, weil wir ja so furchtbar selbst schuld daran sind, dass die Mieten plötzlich steigen. Und uns stattdessen dagegen wehren, dass ein Milieu der Vielen zum Produkt für Wenige wird. Denn „Aufwertung“ ist leider nur eine gute Sache, wenn sie die Verhältnisse für alle aufwertet, und nicht nur für die, die daraus ein Anlageobjekt machen.
Recht auf Stadt
Im Elbkaihaus werden die Ergebinsse des Realisierungswettbewerbes "Areal West" in Form von Modellen vorgestellt.
Wir wollen uns das ansehen - und alle kommen mit:
Sonntag, 18. Juli, 15 Uhr, Elbkaihaus
Das "Areal West" liegt unterhalb der ehemaligen Seefahrtsschule.
Die HHLA titelt: Architekturwettbewerb für Vollendung der „Perlenkette“ abgeschlossen. Was da noch geschrieben steht findet Ihr hier >>.
Schanzenturm.de
Spaziergänger haben am Montag, den 12.7.2010 in einer der Panzerglasscheiben ein kreisrundes Loch entdeckt. Da muß entweder ein Vogel oder ein Meteroit mit hoher Geschwindigkeit reingeflogen sein.Tja, auch die Natur scheint dieses Luxushotel als Fremdkörper im Schanzenpark zu betrachten. Schon erstaunlich, wie dieses mehrere Zentimeter dicke Glas durchbrochen werden konnte.
Hier noch ein paar Termine: Das Vernetzungstreffen von Recht auf Stadt hat einen Extratermin zur Vorbereitung des Schanzenviertelfestes beschlossen und zwar am 27.7. um 19.00 Uhr im Centro Sociale. Das nächste RAS-Vernetzungstreffen findet am 17.8. um 19.30 in der Roten Flora statt.
Recht auf Stadt
Spaziergänger haben am Montag, den 12.7.2010 in einer der Panzerglasscheiben ein kreisrundes Loch entdeckt. Da muß entweder ein Vogel oder ein Meteroit mit hoher Geschwindigkeit reingeflogen sein.Tja, auch die Natur scheint dieses Luxushotel als Fremdkörper im Schanzenpark zu betrachten. Schon erstaunlich, wie dieses mehrere Zentimeter dicke Glas durchbrochen werden konnte.
Hier noch ein paar Termine: Das Vernetzungstreffen von Recht auf Stadt hat einen Extratermin zur Vorbereitung des Schanzenviertelfestes beschlossen und zwar am 27.7. um 19.00 Uhr im Centro Sociale. Das nächste RAS-Vernetzungstreffen findet am 17.8. um 19.30 in der Roten Flora statt.
Recht auf Stadt
Sehr geehrte Frau Bischöfin Jepsen,
wir, die Nutzer der Kleingärten „Am Holstenkamp/Regerstieg“ treten mit diesem offenen Brief mit einem sehr eiligen Anliegen an Sie heran. Wir sind einundzwanzig Familien und Paare, die teilweise schon seit über 25 Jahren auf der Friedhofserweiterungsfläche des Ev.- Luth. Kirchengemeindeverbandes Altona unsere Kleingärten pflegen und nutzen. Vor fünf Jahren wurde allen Pächtern der Kleingärten eine Kündigung zum 31.12.2006 ausgesprochen, weil geplant war dieses Grundstück zu veräußern, es sollten hier Wohnungen für Familien entstehen. Viele der damaligen Pächter sind daraufhin gegangen, einige sind geblieben. Auf Grund eines geologische Bodengutachtens wurde die Eignung des Plangebietes Bahrenfeld 46 für das Senatsprogramm Wachsende Stadt im November 2006 für ungeeignet befunden (nachzulesen: Bezirksversammlung Altona, Große Anfrage der SPD-Fraktion, Drucksache XVII-A040 vom 30.11.2006). Seither besteht eine Nutzungsvereinbarung zwischen dem Ev.- Luth. Kirchengemeindeverband Altona und uns Kleingartennutzern, die jetzt am 29 Juni 2010 mit Wirkung zum 31 August 2010 gekündigt wurde. In selbigem Schreiben (Kopie liegt anbei) wurde uns mitgeteilt, würden wir die dem Schreiben beiliegende Räumungserklärung nicht bis zum 30 Juli 2010 unterschrieben zurücksenden, ginge der Ev.- Luth. Kirchenverband Altona davon aus, das wir nicht fristgerecht räumen wollen, und droht uns mit einer Räumungsklage. Wir alle waren sehr überrascht, zumal einige Gartennutzer erst im Juni 2010 eine Wassergeldaufforderung erhielten und Frau Bonomi (Büro Kreutzkirche) ihnen versicherte dass die Gartennutzung natürlich weiterginge. Daraufhin versuchten wir friedlich und ruhig ein Gespräch mit dem Herrn Pastor Klaus-Peter Wehde zu führen, der auch als erster Vorsitzender des Verbandsausschusses fungiert und das Kündigungsschreiben unterzeichnet hat. Herr Pastor Wehde gab uns zu verstehen, dass er nicht mehr gesprächsbereit sei, nichts mehr erklären und begründen müsse und wolle. Auf die Frage hin, was denn mit dem Gelände geplant sei, konnten wir raushören, dass es wohl noch keine Pläne gäbe, es solle nur alles „plattgemacht“ werden und zum Verkauf angeboten werden, eventuell sollen wohl Parkplätze geschaffen werden. Wir, die uns täglich hier bewegen können versichern, das ein Bedarf an Parkplätzen nicht besteht, der nebenan am Friedhof Regerstraße liegende Parkplatz bietet ausreichend Parkmöglichkeiten.
Im Laufe der vergangenen fünf Jahre hat sich mit Wissen des Kirchenverbandes die Gartenanlage wieder gefüllt, bis auf einen Garten, sind alle Gärten wieder belegt. Diese Gärten stellen nicht nur einen wichtigen Bestandteil unserer Freizeit und Erholung dar. Die Rentnerehepaare und Familien mit Kindern, die über geringe Einkommen verfügen und sich keinen Urlaub leisten können, verbringen die Ferien in ihren Gärten. Auch über das Jahr verteilt verbringen unsere Kinder und Enkelkinder hier sehr viel Zeit, haben einen sicheren Platz sich draußen in der Natur zu bewegen. Es haben sich Freundschaften gebildet, ein soziales Netzwerk, welches so eben mal von heute auf morgen nicht aufgegeben werden darf. Neben sozialer Kompetenz, einem friedlichen, freundschaftlichem, hilfsbereiten Miteinander lernen unsere Kinder hier verantwortungsbewusst mit unserer Natur umzugehen.
Wir, die Gartennutzer, können das Vorgehen des Ev.-Luth. Kirchenverbandes Altona nicht verstehen, empfinden es sogar als äußerst unchristlich. Allein zum Wohle unserer Kinder dürfen und können wir einem weiteren Stück brach liegendem Bauland nicht zustimmen. Wir möchten dem Kirchenverband die Option unterbreiten, uns die Gärten ab sofort wieder mit Pachtverträgen zur Verfügung zu stellen. Dafür spricht auch, dass auf diesem Grundstück zwei Betriebe mit ca. dreißig Angestellten ansässig sind. Wir wenden uns jetzt an die Öffentlichkeit, haben uns bereits mit den Bürgerinitiativen "Recht auf Stadt": Hamburger Initiativen im Kampf gegen Grünfraß und Gentrifizierung vernetzt. In Kürze wird hier dieser offene Brief erscheinen.
Sehr geehrte Frau Jepsen, wir hoffen auf Ihr Verständnis und darauf, dass Sie verantwortungsvoll, in christlichem und menschlichem Sinne schnellstmöglich eine Lösung herbeiführen, mit der alle Beteiligten zufrieden sind.
Hochachtungsvoll
Petra John-Kourkoula, i.A. aller Gartennutzer der Anlage „Am Holstenkamp/Regerstraße“
Der Brief steht hier als PDF zum Download zur Verfügung.
Recht auf Stadt
Das Sommermärchen ist vorbei, WIR FEIERN WEITER!
am 25.07.10 um 15 Uhr zum Real Fest vor dem Real Markt.
Info Stände, Live Musik, Kinderprogramm
Was ist zu tun? : Zahlreich erscheinen, Gute Laune, Grill und was für drauf mitbringen!
Regelmäßig: jeden Samstag, um 13h
*!JETZT SCHLÄGTS 13!*
ein Cello Konzert mit Ben Solo/Theater Orange-Karo1/4.
fight gentrification - reclaim the Leerstand
Recht auf Stadt
Mit einer überzeugenden Mehrheit von rund 70 Prozent der gültigen Stimmen haben die Eimsbüttlerinnen und Eimsbüttler am 1. Juli 2010 in einem Bürgerentscheid das Ansinnen ihrer Bezirkspolitiker zurückgewiesen, die naturnahe Gewässerlandschaft am Isebekkanal und das denkmalgeschützte Klinker-Ensemble am U-Bahnhof Hoheluftbrücke mit einem riesigen Büroklotz zu verunstalten.
Das Bürgerbegehren "Für die Respektierung des Bürgerwillens in Eimsbüttel!" hat die Abstimmungen des Bürgerentscheids mit mehr als zwei Dritteln der gültigen Stimmen eindeutig gewonnen. Sowohl bei der Ja-Nein-Abfrage als auch bei der Stichfrage des Stimmzettels lag die Zustimmung zu der Vorlage des Bürgerbegehrens bei 70 %. Demgegenüber gibt es bei der Vorlage der Bezirksversammlung eine auffallende Differenz von 20 % zwischen den beiden Abfragen: Rund 40 % derer, die zunächst mit Ja für die Vorlage der Bezirksversammlung gestimmt hatten, zogen ihre Zustimmung bei der Stichfrage wieder zurück und votierten dann zu Gunsten des Bürgerbegehrens.
Hauptgrund für dieses unterschiedliche Stimmverhalten der Abstimmenden war offenbar die irreführende Fragestellung der Bezirksversammlungs-Vorlage. Denn sie bezog sich nicht nur auf den eigentlichen Gegenstand des Bürgerbegehrens, nämlich auf die geplanten Rodungen und Bebauungen vor dem U-Bahnhof Hoheluftbrücke. Vielmehr enthielt die Vorlage der Bezirksversammlung die Fragestellung eines früheren Bürgerbegehrens - "Hände weg vom Isebek!" -, dessen Abstimmung das Bezirksparlament zuvor zweimal durch vorgetäuschte Zustimmung verhindert hatte. Wörtlich abgeschriebene Textteile des verhinderten Bürgerbegehrens standen nun in der Informationsbeilage der Bezirksversammlung. Um die Täuschung perfekt zu machen, begann die Frage der Bezirksversammlung zum Bürgerentscheid mit einem Text - "Sind Sie für den vollständigen Erhalt des Isebek-Grünzuges ..." –, der fast wörtlich dem Namen der ISEBEK-INITIATIVE für den Erhalt des Grünzuges am Isebekkanal, der Initiatorin des Bürgerentscheids, entnommen war. Und unter dem Namen "Rettet die Isebek" waren die Bezirkspolitiker denn auch bemüht, sich selbst als die wahre Isebek-Bürgerinitiative auszugeben. Durch diese mehrfache Irreführung versuchten sie den Eimsbüttlern offenbar vorzuspiegeln, nur durch ein Ja zu der Vorlage der Bezirksversammlung sei der möglicherweise gefährdete Isebek-Grünzug vor der Zerstörung zu retten. Ein großer Teil der so erschlichenen Ja-Stimmen gingen der Bezirksversammlung dann aber bei der Stichwahl wieder verloren, weil die Abstimmenden den Schwindel durchschaut hatten und der Ablehnung des "Hoheluftkontors" größeres Gewicht beimaßen.
Das trotz aller Täuschungsversuche überaus eindeutige Ergebnis des Bürgerentscheids "Für die Respektierung des Bürgerwillens in Eimsbüttel!" ist umso eindrucksvoller, als die Bezirkspolitiker unter Verwendung von Partei- und Steuergeldern eine wahre Materialschlacht mit Tausenden von Plakaten und Flugblättern sowie zahlreichen Parteiständen in allen Stadtteilen des Bezirks Eimsbüttel gegen das Bürgerbegehren führten.
Angesichts der totalen finanziellen Übermacht und des enormen Material- und Personaleinsatzes der Bezirksversammlung ist die klare Ablehnung des Bürogroßbaus am Isebekkanal durch die Eimsbüttler Bürger ein glattes Misstrauensvotum gegen die Bezirksversammlung und an die Adresse jener, die mit der unglaubwürdigen Werbekampagne der Bezirksversammlung versuchten, die Eimsbüttler für dumm zu verkaufen. Zu den Organisatoren dieser Kampagne gehörte insbesondere der Vorsitzende der Bezirksversammlung, Niels Böttcher, CDU, der das amtliche Wappen des Bezirks Eimsbüttel zum Klick-Button bei Facebook verkommen ließ und mit seinem Auftritt im Internet die Würde des Bezirksparlaments in Mitleidenschaft zog. Ebenso der hinter dem Internetauftritt stehende Unternehmensberater Carsten Ovens, CDU, Bezirksabgeordneter und Kreisvorsitzender der Jungen Union, der bereits im Januar 2010 mit der Parole "Rettet die Isebek" und einer täuschend imitierten Unterschriftensammlung gezielt Mittel der Desinformation und der Identitätstäuschung gegen das Bürgerbegehren einsetzte.
Dieselbe Gruppe von CDU-Funktionären, zu der auch der Immobilienhändler und Fraktionsvorsitzende Michael Westenberger zählt, hat nun nach dem verlorenen Bürgerentscheid erneut eine Desinformationskampagne gestartet, mit der sie den eigenen, eklatanten Misserfolg sowie den Sieg und die Legitimität des Bürgerbegehrens kleinzureden versucht. Wurde die Abstimmungsbeteiligung von gut 23 % beim Bürgerentscheid vor der Auszählung der Stimmen von der örtlichen CDU noch als "durchschnittlich" und "üblich" bezeichnet, so spricht die CDU nun, nach Bekanntwerden ihrer Niederlage, von einer "geringen Wahlbeteiligung". Gleichzeitig sind "Verfassungsexperten" und die Mittelstandsvereinigung der Hamburger CDU auf den Plan getreten, die die Festsetzung einer höheren Abstimmungsbeteiligung - eines Quorums - bei Bürgerentscheiden fordern.
Über Sinn oder Unsinn von Abstimmungsquoren lässt sich trefflich streiten. Im konkreten Fall des Eimsbüttler Bürgerentscheids würde eine höhere Abstimmungsbeteiligung den Gegnern der direkten Demokratie indes nicht weiterhelfen. Geht man einmal von einem Abstimmungsquorum von 40 % der Wahlberechtigten des Bezirks aus - eine der Zahlen, die der CDU-Politiker Ulrich Karpen vorschlug und die noch über der Wahlbeteiligung von 34,7 % bei den Europawahlen 2009 in Hamburg liegt - so ergibt eine einfache Dreisatzrechnung Folgendes:
Die Bezirksversammlung Eimsbüttel würde bei einer Abstimmungsbeteiligung von 40 % erst dann eine Mehrheit von einer Stimme erhalten, wenn neben den bisher 45.183 Teilnehmern am Bürgerentscheid, von denen rund 70 % für das Bürgerbegehren und rund 30 % für die Vorlage der Bezirksversammlung stimmten, weitere 33.243 Wahlberechtigte am Bürgerentscheid teilnehmen würden, die dann aber mit nur 25 % für das Bürgerbegehren und mit 75 % für die Vorlage der Bezirksversammlung stimmen müssten. Das eindeutige Abstimmungsergebnis vom 1. Juli müsste sich also mehr als umkehren. Eine derartige Annahme ist aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit falsch. Auch die Zahlenspiele der CDU können daher nicht über die Tatsache hinwegtäuschen: Die Eimsbüttler sind mit großer Mehrheit für die Erhaltung der Natur und für die Bewahrung des kulturhistorischen Erbes am Isebekkanal, aber gegen den erdrückenden, von der CDU herbeigesehnten Büroklotz.
Das eindeutige Ergebnis des Eimsbüttler Bürgerentscheids ist ein klarer HANDLUNGSAUFTRAG AN DAS BEZIRKSAMT EIMSBÜTTEL, nun unverzüglich die positiven Zielsetzungen des Bürgerentscheids planerisch und praktisch umzusetzen.
Durch den Bürgerentscheid "Für die Respektierung des Bürgerwillens in Eimsbüttel!" wurden jene Teile des Bürgerbegehrens "Hände weg vom Isebek!" noch einmal ausdrücklich bestätigt, die den Bereich des Bebauungsplan-Entwurfs Hoheluft-West 13 / Harvestehude 12 zwischen U-Bahnhof Hoheluftbrücke und Isebekkanal betreffen. Handlungsauftrag des aktuellen Bürgerentscheids in diesem Bereich ist mithin:
1. Verzicht auf Gehölzrodungen und Bebauungen;
2. planerische Erweiterung des Grünzuges am Isebekkanal auf diesen Bereich;
3. entsprechende Ausweisung des Bereichs gemäß geltendem Baustufenplan Harvestehude Rotherbaum als Öffentliche Grünanlage;
4. entsprechende Änderung des Bebauungsplan-Entwurfs Hoheluft-West 13 / Harvestehude 12.
Im Verbund damit sind auch alle anderen am 13.8.2009 vom Hauptausschuss der Bezirksversammlung Eimsbüttel beschlossenen Zielsetzungen des Bürgerbegehrens "Hände weg vom Isebek!" umzusetzen, wie sie bereits weitgehend in dem "Verfahrensbericht zur Umsetzung des Bürgerbegehrens 'Hände weg vom Isebek!'" des Bezirksamtes Eimsbüttel für die Hauptausschuss-Sitzung vom 15.10.2010 enthalten sind:
5. Erhaltung und naturnahe Gestaltung des Grünzuges am Isebekkanal zwischen Weidenstieg und Hoheluftbrücke;
6. seine vollständige Bewahrung vor strukturverändernden Abholzungen, vor Bebauung, Versiegelung und anderen beeinträchtigenden Nutzungen;
7. seine Ausweisung als Öffentliche Grün- und Erholungsanlage unter dem Namen ISEBEK-PARK;
8. besondere Unterschutzstellung der ökologisch wertvollen Ufergehölze als Teil des Biotopverbundsystems;
9. planerische Sicherung der vorgenannten Zielsetzungen.
Ad hoc sollten unverzüglich die vom Bezirksamt als "Schandflecke" geduldeten Verwahrlosungen im Bereich des erweiterten Isebek-Grünzuges durch entsprechendes Verwaltungshandeln behoben werden, insbesondere:
10. Entsiegelung und naturnahe Begrünung der 15 x 24 m großen Asphaltfläche zwischen McDonald's und Röhrenbunker, nach Entfernung des Bauzauns und der bisher geduldeten Abfälle am Rand der Fläche;
11. Ausbesserung und Instandsetzung des verwahrlosten Fußwegs am Isebekkanal, unter Schonung der angrenzenden Bäume und Sträucher.
Zu den beiden letztgenannten Punkten liegen der Bezirksverwaltung bereits Anfragen und Vorschläge der ISEBEK-INITIATIVE vor.
Lesen Sie dazu:
ROLL BACK AN DER ALSTER: In Hamburg wollen konservative Politiker und Medien die Bürgerentscheide einschränken
Ein Volk nach eigener Wahl?
SPENDENKONTO
Isebek-Initiative
Konto-Nr. 1637886
Sparda-Bank Hamburg
BLZ 20690500
Die ISEBEK-INITIATIVE ist Teil des Bündnisses Recht auf Stadt
Recht auf Stadt
Jemand, der nicht im Industriegebiet lebt, geht gern mal davon aus, dass es außerhalb der eigenen Wohnung ziemlich trist ist. Dem können wir so nicht zustimmen. Abends ist es immer sehr ruhig hier. Die Straßen sind leer, die LKWs machen Pause und die Straße gehört uns.
Hiergibt es ein paar Impressionen zum Staßenleben am Brandshofer Deich.
frappant
Recht auf Stadt
"Über der A7 entstehen Wiesen, Wanderwege und Cafés". Die Hamburger Morgenpost hat heute einen Artikel zum Autobahndeckel veröffentlicht, der in seiner propagandistischen Oberflächlichkeit an Wochenschauberichte anmutet. Der Artikel zeigt die mit Architekten-Tools hübsch erstellten Illustrationen von Deckelwelten und zitiert die Senatorin der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU), Frau Anja Hajduk. Er schildert ohne jeden journalistischen Abstand ein heile-Welt-Szenario, das die derzeitige Situation rund um den A7-Autobahndeckel schlichtweg verleugnet.
500 Kleingärten sollen auf den Deckel umziehen. Außerdem werden mehrere lang gestreckte Wiesen mit Wanderwegen angelegt. Hier sollen die Hamburger aber nicht nur flanieren: Neben Cafés könnten auch Bolzplätze und Klettergerüste für die benachbarten Kita-Kinder entstehen.
Es wird ignoriert, dass
Laut dem Artikel sollen auf dem Autobahndeckel nicht nur 500 Gärten Platz finden, sondern auch noch Wanderwege, Bolzplätze, Klettergerüste und Sportanlage. Rein rechnerisch benötigen 500 Kleingärten allein für sich schon mindestens 17,5 Hektar Fläche. Dass zum Schutz der empflindlichen Deckel-Folie Klettergerüste, Spielgeräte und normalwurzelnde Bäume auf dem Deckel nicht zugelassen sein werden, sollte auch der Morgenpost-Redaktion mit gerinem Recherche-Aufwand nachlesbar sein.
Vollständig ignoriert der Artikel jedoch den Ansatz des Hamburger Architiekten Sven-Erik Dethlefs, der gegenwärtig ein Konzept entwickelt, auf dem Deckel eine Gartenstadt Altona zu errichten, die als Null-Emissions-Zone nicht nur klimafreundlich sondern sogar kostenneutral Wohnraum direkt auf dem Deckel schafft.
Schöne heile Welt auf dem AutobahndeckelBetrachtet man diesen Beitrag in Zusammenhang mit der Veranstaltung "Bürgerdialog mit Anja Hajduk" von letztem Montag, auf der Wohnraum- gegen Grünflächen-Interessen ausgespielt werden sollen, dann fährt die BSU derzeit offenbar eine Propagande-Offensive für ihre Planungen. Dies verwundert nicht, wenn man sich anschaut, wie der BSU gerade die Fälle davonschwimmen. Immerhin hat es die Stadt gerade versäumt, sich den Zugriff auf die Bahrenfelder Trabrennbahn zu sichern.
Erstaunlich ist eher, wie unreflektiert sich die Morgenpost als Propaganda-Werkzeug der Behörde einspannen lässt. Leni Riefenstahl lässt grüßen...
Bei der Mopo darf - zumindestens werktags in der Zeit von 8 Uhr bis 20 Uhr - online diskutiert werden...
supra-magazin.net | Reclaim Your Viertel
10. Juli 2010 - 20:00
Im Gängeviertel wird am heutigen Samstag die Veröffentlichung der heiß ersehnten Cpt.-Gips-trifft-auf-Johnny-Mauser-Free-Download-Langspielplatte abgefeiert.
Nach dreimaligem Hören meine Anspieltips: "Willkommen", "In den Köpfen", natürlich "Gängeviertel" und als absoluten Megaoberhit "Flora bleibt". Gratulation! Geile Pladde!
Wer das Konzert morgen verpaßt, weil er z.B. wie ich ein Date mit seiner Oma hat, kann sich wieder abregen. Am 24. Juli 2010 werden Mauser und der Captain zusammen in der Roten Flora auftreten.
frappant
Recht auf Stadt
no-bnq
supra-magazin.net | Reclaim Your Viertel
10. Juli 2010 - 20:00 - 25. Juli 2010 - 20:00
Kunstkiosk | Caffamacherreihe 43, Gängeviertel
Die Hamburger Crew TPL (The Posse's Large) um Anus One, Auge, Dekan, Nerd, Qbrk, Rolle, Smok und Wer feiert am Samstag Abend das Opening ihrer Ausstellung im Kunstkiosk des Hamburger Gängeviertels. Soundsupport gibt's von der Rapgalore Crew.
Los geht's um 20 Uhr, und wer es nicht schaffen sollte, hat noch bis zum 25.07.2010 Zeit, sich die Ausstellung anzugucken.
Öffnungszeiten: Mi-So 15:00 - 19:00 Uhr
Wer es nicht abwarten kann checkt: www.flickr.com/tplcrew
Recht auf Stadt
Wie schön der Brandshof ist, lässt sich über Bilder kaum darstellen. Unsere Fotografin Mia hat es dennoch geschafft. Eine kleine Auswahl ihrer Bilder gibt es
hier.
frappant
supra-magazin.net | Reclaim Your Viertel
Ah, wie schön - Derby am 4. Spieltag zuhause!
1. Spieltag: SC Freiburg - FC St. Pauli (21./22. August)
2. Spieltag: FC St. Pauli - 1899 Hoffenheim (27.-29. August)
3. Spieltag: 1. FC Köln - FC St. Pauli (10.-12. September)
4. Spieltag: FC St. Pauli - Hamburger SV (17.-19. September)
5. Spieltag: Borussia Mönchengladbach - FC St. Pauli (21./22. September)
6. Spieltag: FC St. Pauli - Borussia Dortmund (24.-26. September)
7. Spieltag: Hannover 96 - FC St. Pauli (01.-03. Oktober)
8. Spieltag: FC St. Pauli - 1. FC Nürnberg (15.-17. Oktober)
9. Spieltag: VfB Stuttgart - FC St. Pauli (22.-24. Oktober)
10. Spieltag: FC St. Pauli - Eintracht Frankfurt (29.-31. Oktober)
11. Spieltag: FC Schalke 04 - FC St. Pauli (05.-07. November)
12. Spieltag: FC St. Pauli - Bayer 04 Leverkusen (12.-14. November)
13. Spieltag: FC St. Pauli - VfL Wolfsburg (20./21. November)
14. Spieltag: SV Werder Bremen - FC St. Pauli (26.-28. November)
15. Spieltag: FC St. Pauli - 1. FC Kaiserslautern (03.-05. Dezember)
16. Spieltag: FC Bayern München - FC St. Pauli (10.-12. Dezember)
17. Spieltag: FC St. Pauli - 1. FSV Mainz 05 (17.-19. Dezember)
frappant